Touristenfrühstück – der neue Roman des georgischen Autors Zaza Burchuladze

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Die Medien Georgiens hofierten ihn lange als enfant terrible der Kulturszene und führenden Intellektuellen – obwohl er in seinen sieben Romanen und Erzählungen kaum ein gutes Haar an den Zuständen in seiner Heimat lässt. Doch dann schrieb er in seinem Erzählband „Löslicher Kafka“ gegen die Machtgelüste der Orthodoxen Kirche an. In der Folge wurden Bücher von ihm öffentlich verbrannt. Der damalige Präsident, Saakaschwili, äußerte im Parlament, dass das Land einen solchen Autor nicht brauche. Burchuladze krankenhausreif geschlagen. Er und seine Frau retten sich nach Deutschland. Hier erschien 2014 Zaza Burchuladzes vielbeachteter Roman „adibas“, eine beißende Satire auf eine durch und durch gefälschte Gesellschaft. Nun hat Zaza Burchuladze einen neuen Roman geschrieben. Eine Rezension von Mirko Schwanitz  Weiterlesen