Georgien – Ein Versuchslabor für Frauenmörder?

Warum Georgiens Frauen um ihr Leben fürchten

Der 25. November wird international als der Tag begangen, an dem auf die weltweit zunehmende Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht werden soll. Vor diesem Hintergrund wollen wir den Blick in ein Land werfen, das in den Medien oft nur am Rande aufscheint – Georgien. Dort erschüttert in diesem Jahr eine grausame Mordserie an Frauen die Öffentlichkeit und führt nun zu anhaltenden Protesten über die Untätigkeit der Behörden. Sopho Zurabiani, eine junge 27 Jahre alte Justizbeamtin wurde am hellichten Tag an einer Bushaltestelle erschossen, eine Universitätsdozentin vor den Augen ihrer Studenten umgebracht. Es scheint, als hätten die Mörder überhaupt keine Angst vor Sanktionen. Wie konnte es dazu kommen? Edita Badasyan ist dieser Frage nachgegangen. Weiterlesen

Georgien: Kulturschaffende und der Tod von Eduard Schewardnadse

Am 13. Juli wurde Eduard Schewardnadse in Georgien im Hof seiner Tifliser Residenz beigesetzt. Während die Welt den freundlich wirkenden, weißhaarigen Mann als Helden verehrt, weil er gemeinsam mit Michail Gorbatschow den Umbruch in Osteuropa möglich machte, wird er in seiner Heimat vor allem als eines angesehen – als tragische Figur. Vor allem Georgiens Dichter und Künstler wissen noch nicht so recht, wie sie die Ära Schewardnadse beurteilen sollen. Edita Badasyan und Mirko Schwanitz haben sich mit einigen in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, getroffen und wollten wissen, welche Erinnerungen sie mit Eduard Schewardnadse verbinden. Weiterlesen

Georgien: Hoffnung und Sorge

Georgien unterzeichnet EU-Assoziierungsabkommen

Flaggen am georgischen Parlament

Flaggen am georgischen Parlament

Die Spannungen in der Ukraine wurden vergangenen Herbst erst ausgelöst, als der Moskau-freundliche Präsident Viktor Janukowitsch das bevorstehende EU-Assoziierungsabkommen in Vilnius platzen ließ. Hunderttausende Menschen gingen auf den Majdan, um Janukowitsch abzusetzen und forderten Neuwahlen. Inzwischen erklärte sagte sich die Krim von der Ukraine los und zurzeit tobt im Osten des Landes beinah schon ein Bürgerkrieg. Einen anderen Weg ging auf dem Gipfel im Herbst 2013 Georgien, das neben Moldau als einziges Land der „Östlichen Partnerschaft“ das Assoziierungsabkommen ratifizierte. Am heutigen Freitag kommt es beim EU-Gipfel in Brüssel nun zur Unterzeichnung. Wie eilig es den Georgiern damit ist, zeigt die Tatsache, dass der Unterzeichnungstermin gleich zweimal vorgezogen wurde. Von der Hoffnung aber auch den Sorgen über den Assoziierungsvertrag berichtet Markus Nowak aus Tiflis. Weiterlesen