Tickende Zeitbomben

Die Flüchtlinge im Kaukasus

Noch vor der Auflösung der Sowjetunion hatte sich Südossetien zur unabhängigen Republik erklärt. Diese Unabhängigkeit wurde von Georgien nie akzeptiert. Die Region sei und bleibe georgisches Staatsgebiet. Zwei mal, 1990 und im Jahr 2008, versuchte Georgien dann Südossetien militärisch zu besetzen. Beide male verhinderten russische Truppen die gewaltsame Wiedereingliederung. Viele der Georgier, die 2008 aus Südossetien vertrieben wurden, leben bis heute in Lagern. Eines der größten ist Cerovani. Edita Badasyan und Jutta Schwengsbier haben mit Flüchtlingen über Ihr Leben dort gesprochen. Weiterlesen