Fluchthilfe: Mit einem Täuschungsmanöver nach Berlin

Einem Flüchtling über die Grenze zu bringen – das gilt offiziell nicht nur in Deutschland als strafbar. Fluchthelfern droht eine Geld- oder sogar Gefängnisstrafe. Doch ein Berliner Paar lässt sich davon nicht abschrecken. Seit zwei Jahren kennen sie einen jungen Syrer, den sie auf einer ihren Reisen getroffen haben. Seit dem begleiten sie den Kriegsflüchtling erst virtuell per Facebook und Whatsapp auf seiner Flucht, sind froh, dass er die Bootsfahrt von der türkischen zur griechischen Küste überlebt. Aber auf der letzten Etappe reicht es nicht mehr, nur per Smartphone und Computer dabei zu sein. Für die unpassierbaren Grenzen wird das Berliner Paar zu Fluchthelfern. Ihre Geschichte haben sie Maximilian Grosser erzählt – und weil die Rechtslage zu Fluchthilfe nicht eindeutig ist, sollen hier die richtigen Namen nicht genannt werden. Weiterlesen