Moldova vor den Präsidentschatswahlen

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Nach dem Putsch gegen Präsident Gorbatschow im Sommer 1991 zerfiel das das sowjetische Imperium. Viele einstige Sowjetrepubliken forderten ihre Souveränität. In einigen der Republiken gab es daraufhin blutige Kämpfe. Das war auch in der  einstigen 15. Sowjetrepublik Moldawien so. Als dort vor ziemlich genau 25 Jahren die Republik Moldova ausgerufen wurde, löste das bei den im Gebiet Transnistrien angesiedelten Russen Ängste aus. Weiterlesen

TransStar – Übersetzer in Zeiten zunehmender Krisen

Der Frieden in der Welt scheint zunehmend bedroht. Die Nachrichten berichten über immer neue Kriege, Stellvertreterkriege und Krisen, über Flüchtlingsströme und eine zunehmende Armut. In vielen Ländern Europas nehmen die gesellschaftlichen Spannungen zu, zu beobachten derzeit gerade, wenn es um den Umgang mit den syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen geht. Seit nunmehr fast zehn Jahren gibt es ein von der Robert-Bosch-Stiftung, der Kulturstiftung des Bundes in Deutschland und der EU gefördertes Projekt – das sich TransStar Europa nennt. In ihm werden junge literarische  Übersetzer aus acht europäischen Ländern, darunter auch  die Schweiz, Österreich und Deutschlands auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Weiterlesen

Unerreicht: Der Rollator

Seit die Schwedin Aina Wifalk die praktischen Gehilfen für Ältere 1978 erfunden hat , haben sie einen regelrechten Siegeszug um die Welt angetreten. Von einfacheren Modellen, die kleinere Hürden überwinden können, bis zu Gelände gängigen Hightech Geräten zum Wandern im Wald, ist inzwischen alles zu haben. Jutta Schwengsbier zur vielleicht wichtigsten Erfindung für unsere stetig alternde Gesellschaft.

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Polen: Resozialisierung radikal

Straftäter in Polen studieren Sozialarbeit

Haftanstalt Lublin

Haftanstalt Lublin

Es ist ein europaweit einmaliges Projekt – polnische Straftäter, unter ihnen Schwerverbrecher, studieren an der katholischen Universität im ostpolnischen Lublin. Nicht Elektrotechnik. Nicht Maschinenbau. Sondern: Sozialarbeit! Und verblüffend: Das Kalkül der Projekt-Initiatorin, einer Psychologieprofessorin, scheint vorerst aufzugehen – einige der Straftäter gehören zu den engagiertesten Studenten. Fünf von ihnen haben wegen überdurchschnittlicher Leistungen gar ein Stipendium erhalten. Sollte die Initiative Erfolg haben, könnte sie auch außerhalb Polens Schule machen. In Deutschland etwa können Häftlinge bislang zwar etwa ein Fernstudium absolvieren mit ausnahmsweisen Besuchen von Wochenend-Seminaren. Etwa 200 Häftlinge nehmen solche Angebote größtenteils an der Fernuni Hagen wahr. Doch ein reguläres Studium an einer Universität inclusive täglicher Seminare an der Hochschule gibt es für deutsche Straftäter nicht, schon gar nicht in Sozialarbeit. Das aber ist Kernelement des Lubliner Projektes. Weiterlesen